
Von Sean Ainley, Senior Projektmanager
Die Ausbreitung von COVID-19 war ein beunruhigender Start in das neue Jahrzehnt. Doch wenn es in den jüngsten Ereignissen überhaupt etwas Positives gibt, dann vielleicht die Erinnerung daran, wie eng wir als Menschheit miteinander verbunden sind. Wir atmen dieselbe Luft, teilen dasselbe Ökosystem und bewohnen denselben fragilen Planeten, der die einzige Heimat aller bekannten Lebewesen ist. Das Ausmaß, in dem die Ausbreitung dieses Virus unseren Alltag geprägt hat, verdeutlicht vielleicht, dass wir als Menschheit die Zukunft nicht als selbstverständlich ansehen dürfen. Eine bessere Zukunft ist keine Garantie, sondern etwas, wonach wir streben müssen, indem wir die Herausforderungen erkennen, vor denen wir gemeinsam stehen, und uns mit aller Kraft und Entschlossenheit dafür einsetzen, das Richtige für uns selbst, unsere Mitmenschen und die kommenden Generationen zu tun.
Astroscale wurde mit dem Ziel gegründet, ein Umweltproblem anzugehen, das uns alle betrifft: die Ansammlung von Weltraummüll. Da wir in nahezu allen Bereichen unseres täglichen Lebens auf Satelliten angewiesen sind, werden die Umlaufbahnen, in denen sich diese Ressourcen befinden, zunehmend verschmutzt und gefährlich. In der Vergangenheit existierten die notwendigen Technologien zur Beseitigung von Weltraummüll entweder nicht, wurden nicht ausreichend gefördert oder waren unerschwinglich. Obwohl diese Herausforderungen weiterhin bestehen, verbessern sich die Technologien so weit, dass echte und positive Fortschritte in Richtung Nachhaltigkeit erzielt werden können. Darüber hinaus herrscht unter Politikern und Wirtschaftsführern Einigkeit darüber, dass ein Politikwechsel unerlässlich ist, um dieses Problem zu lösen. Wir erreichen gemeinsam den Punkt, an dem wir – fast im wahrsten Sinne des Wortes – nach den Sternen greifen und die notwendigen Schritte für eine nachhaltige Zukunft einleiten können.
Astroscale hält weiterhin fest an dieser Vision fest und hat weltweit Teams aufgebaut, um diese Herausforderung zu meistern. Unsere Mission „End-of-Life Services by Astroscale-demonstration“ (ELSA-d), die sich derzeit in der finalen Testphase in Japan befindet, soll planmäßig noch in diesem Jahr starten. Dies markiert einen bedeutenden ersten Schritt nach vorn und demonstriert das selbstständige Rendezvous und Andocken von Objekten im Weltraum. In Großbritannien arbeitet das Astroscale-Team an der Weiterentwicklung der ELSA-d-Technologie, um kommerziell tragfähige Lösungen zur Beseitigung defekter Satelliten und anderer Weltraumtrümmer zu entwickeln. Schließlich verfolgt das US-Büro von Astroscale die notwendigen Lösungen, um einen Markt zu schaffen, der den Weg zu einer nachhaltigen Umwelt im Weltraum ebnen kann.
Gemeinsam arbeiten unsere globalen Astroscale-Teams zusammen, um die technischen, politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Weltraummüllbeseitigung zu bewältigen und die Gesellschaft dem globalen Ziel einer verantwortungsvollen Nutzung des Weltraums näherzubringen. Auch wenn die kommenden Monate angesichts der globalen Pandemie weiterhin Unsicherheiten mit sich bringen werden, ist Astroscale überzeugt, dass wir mit Visionen, harter Arbeit und demselben Geist, der die Menschheit seit Jahrtausenden vorangebracht hat, Großes erreichen können. Lassen Sie uns auch in schwierigen Zeiten den Weltraum als Hoffnungsschimmer sehen und entschlossen handeln, um heute die notwendigen Schritte für eine bessere Zukunft zu unternehmen.
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