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Astroscales ELSA-d demonstriert erfolgreich wiederholten magnetischen Einfang

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ELSA d Test Capture

Tokio, Japan, 26. August 2021 Astroscales End-of-Life Services by Astroscale-demonstration (ELSA-d) hat am Mittwoch, den 25. August (UTC) erfolgreich seine Fähigkeit getestet, das Raumschiff seines Kunden mithilfe des magnetischen Einfangsystems des Dienstleisters einzufangen.

Eine große Herausforderung bei der Trümmerbeseitigung und der Wartung im Orbit im Allgemeinen ist das Andocken an oder Einfangen eines Client-Objekts; diese Testdemonstration diente als erfolgreiche Bestätigung der Fähigkeit von ELSA-d, an einen Client, wie beispielsweise einen ausgedienten Satelliten, anzudocken.

Beim Start und der Inbetriebnahme von ELSA-d hielt ein mechanischer Verriegelungsmechanismus das Service- und das Client-Raumschiff zusammen. Der erste Schritt dieser Demonstration bestand darin, diesen Mechanismus zu entriegeln. Nach der Entriegelung hielt das magnetische Fangsystem das Client-Raumschiff allein am Service-Raumschiff fest und bereitete ELSA-d so auf das wiederholte Einfangen und Freigeben des Client-Raumschiffs in zukünftigen Demonstrationen vor.

Der Client wurde anschließend erstmals vom Servicegerät getrennt und erfasst, um das magnetische Erfassungssystem zu validieren. Während der Trenn- und Erfassungsphase überprüften und kalibrierten die Teams für Missionsbetrieb und Bodensegment von Astroscale die Rendezvous-Sensoren und verifizierten die relevante Bodensysteminfrastruktur und die Betriebsabläufe.

Der erfolgreiche Abschluss dieser Phase ebnet den Weg für die weiteren bahnbrechenden Demonstrationen von Astroscale zur Weltraumschrottbeseitigung. Die Ingenieurs- und Missionskontrollteams bereiten sich nun auf das „Einfangen ohne Taumeln“ vor. Dabei wird der Kunde in größerer Entfernung positioniert, und das Rendezvous und Andocken erfolgt durch eine Kombination aus autonomer Bordsoftware und fortschrittlicher Bodenverarbeitung von Telemetriedaten und Befehlen. Diese Demonstration wird voraussichtlich in den kommenden Monaten abgeschlossen sein und wird von der Phase „Einfangen mit Taumeln“ gefolgt. Hierbei simuliert der Kunde ein unkontrolliertes, taumelndes Weltraumobjekt. Die letzte Demonstration ist die „Diagnose und Kundensuche“. Dabei untersucht der Serviceroboter den Kunden, entfernt sich, um eine Suche in großer Entfernung zu simulieren, und nähert sich ihm anschließend wieder, um ihn einzufangen.

„Dies war ein fantastischer erster Schritt zur Validierung aller Schlüsseltechnologien für Rendezvous- und Annäherungsmanöver sowie das Einfangen im Weltraum“, sagte Nobu Okada, Gründer und CEO von Astroscale. „Wir sind stolz darauf, unsere Fähigkeiten zum magnetischen Einfangen unter Beweis gestellt zu haben und freuen uns darauf, die Wartung im Orbit mit ELSA-d voranzutreiben.“

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