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Astroscale unternimmt den nächsten Schritt hin zum Start der weltweit ersten kommerziellen Mission zur aktiven Weltraummüllbeseitigung

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Engineers with ELSA d resized

Das weltweit tätige Unternehmen beginnt mit der Montage von ELSA-d, einer Mission, die den Weg für eine verbesserte Nachhaltigkeit im Orbit ebnen wird.

10. Oktober 2019 – Astroscale Holdings Inc. („Astroscale“), Marktführer in der Entwicklung eines Dienstes zur Beseitigung von Weltraummüll und zur Sicherung der langfristigen Nachhaltigkeit der Umlaufbahn, gab heute bekannt, dass es nach Abschluss strenger Designprüfungen und Subsystemtests in die Montage-, Integrations- und Testphase (AIT) seiner Mission „End-of-Life Services by Astroscale-demonstration“ (ELSA-d) eingetreten ist.

„Wir freuen uns sehr über diesen nächsten Schritt beim Aufbau unserer bahnbrechenden Mission“, sagte Projektmanager Seita Iizuka. „ELSA-d ist ein unglaublich komplexer Satellit, da wir Rendezvous- und Annäherungsmanöver demonstrieren werden, die noch nie zuvor im Weltraum getestet wurden. Dies ist nicht nur ein Schritt hin zu einem stabilen Orbitalflug, sondern auch eine spannende Herausforderung für unser Team talentierter Ingenieure.“

ELSA d resized

ELSA-d, die weltweit erste kommerzielle Mission zur Weltraummüllbeseitigung im erdnahen Orbit (LEO), besteht aus zwei Raumfahrzeugen: einem Servicer (ca. 180 kg) und einem Client (ca. 20 kg). Die Mission demonstriert dynamisch komplexe Einfangmanöver, die für die Entfernung defekter Objekte aus dem Orbit notwendig sind. Während der Mission wird der Servicer den Client mithilfe eines Magneten wiederholt freigeben und einfangen. Diese Demonstrationen beweisen die für die Weltraummüllbeseitigung erforderliche Technologie, einschließlich Suche, Identifizierung, Rendezvous, Andocken und schließlich Deorbitierung. Obwohl kooperative Rendezvous im Orbit bereits durchgeführt wurden, demonstriert ELSA-d das erste halbautonome Einfangen eines nicht reagierenden, taumelnden Clients sowie die erste Identifizierung eines Clients außerhalb des Sichtfelds der Navigationssensoren des Servicers.

Die bevorstehende Zunahme der Satellitenanzahl im erdnahen Orbit (LEO) birgt ein erhöhtes Risiko von Kollisionen oder dem Auseinanderbrechen der Satelliten in der Umlaufbahn. Die damit einhergehende Zunahme von Weltraumschrott gefährdet gegenwärtige und zukünftige Satellitenmissionen und setzt die Abhängigkeit der Gesellschaft von Daten aus dem Weltraum aufs Spiel. ELSA wird daher eine entscheidende Rolle bei der sicheren Entfernung ausgedienter Satelliten aus dem Orbit und dem Erhalt der Funktionsfähigkeit des LEO spielen.

„In den letzten Jahren hat die Notwendigkeit einer Lösung für das Problem des Weltraumschrotts weltweit zunehmend an Bedeutung gewonnen“, so Nobu Okada, Gründer und CEO. „ELSA-d ist ein wichtiger Schritt, um die notwendige Technologie zur Minderung der Bedrohung durch Weltraumschrott zu beweisen. Es ist jedoch nur ein Aspekt der Bemühungen von Astroscale, dieses Problem zu lösen. Neben der Entwicklung bahnbrechender Technologien arbeitet Astroscale an politischen und wirtschaftlichen Lösungen, die für den Erhalt einer nachhaltigen Umlaufbahn und die Sicherung des Zugangs der Menschheit zu Weltraumdaten für kommende Generationen unerlässlich sind.“

Nach der AIT-Phase folgen Umwelttests und der Start. Während der Montagephase integriert Astroscale die Subsysteme in die Satellitenstruktur, darunter Stromversorgung, Lageregelung, Antrieb, Temperaturregelung, Kommunikations- und Datenverarbeitungssysteme, Navigationssensoren und den magnetischen Einfangmechanismus. Der Client-Satellit wird Anfang 2020 auf dem Servicer montiert.

Der Start von ELSA-d ist für 2020 mit einer Sojus-Rakete vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan geplant.

ENDE

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