Astroscale unterzeichnet Absichtserklärung mit der Northumbria University zur Förderung der Standardisierung von Entsorgungspraktiken in der Satellitenindustrie
4. Mai 2020 – Astroscale Holdings Inc. („Astroscale“), Marktführer in der Entwicklung von Technologien und Dienstleistungen zur Beseitigung von Weltraummüll und zur Sicherung der langfristigen Stabilität von Satelliten, gab heute die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit Professor Chris Newman, Professor für Weltraumrecht und -politik an der Northumbria University in Newcastle, bekannt. Ziel der Zusammenarbeit ist die Untersuchung von Standards und Praktiken für das Lebensende von Satelliten aus verschiedenen Branchen, darunter die Öl- und Kernenergieindustrie. Das Projekt soll die Notwendigkeit des Wissensaustauschs aus solchen Stilllegungsinitiativen verdeutlichen, der auf die Satellitenindustrie übertragen werden kann, um verantwortungsvolles Verhalten im Weltraum zu fördern und den Umweltschutz im Weltraum zu verbessern.
Die Öl- und Atomindustrie demonstrieren ihr Engagement für Umweltverantwortung durch verschiedene Stilllegungsrichtlinien und -strategien. Im Vordergrund stehen dabei die Gesundheit und Sicherheit von Mensch und Umwelt; die Stilllegungsstrategien zielen darauf ab, die Umwelt in ihren natürlichen Zustand zurückzuversetzen. In vielen Ländern wurden rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen geschaffen, die Stilllegungsfonds bereitstellen und sicherstellen, dass die Bereitstellung von Kapazitäten für das Lebensende integraler Bestandteil der Genehmigungsverfahren ist. Obwohl es in der Satellitenindustrie derzeit keine Vorschriften oder Standards für das Lebensende von Anlagen gibt, lassen sich dennoch wertvolle Erkenntnisse aus diesen Branchen gewinnen und anwenden.
„Dieses Projekt ist ein Aufruf zur branchenübergreifenden Zusammenarbeit und passt ideal zu Astroscale als Vertreter der Satellitenindustrie. Als Marktführer in der Entwicklung innovativer Technologien für Entsorgungslösungen wollen wir auch die Entwicklung weiterer Aspekte eines nachhaltigen Weltraum-Ökosystems vorantreiben“, so Harriet Brettle, Leiterin der Geschäftsanalyse bei Astroscale. „Durch diese Zusammenarbeit wollen wir innovative Rechtsrahmen, Richtlinien und Geschäftsmodelle identifizieren, die die Satellitenindustrie in eine nachhaltigere Zukunft führen.“
Professor Chris Newman unterstrich den spannenden Charakter der Zusammenarbeit: „Die wegweisende Forschung und Lehre im Bereich Weltraumrecht und -politik an der Northumbria University macht uns zu einer idealen Institution für die Zusammenarbeit mit dem weltweit führenden Team von Astroscale. Dies ist eine Chance, die Art und Weise der Weltraumbewirtschaftung zu verändern und nachhaltige Praktiken in der Weltraumaktivität weiter zu verankern.“
Das erste Arbeitspapier mit der Northumbria University soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.
ENDE
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