Astroscale und BAE Systems legen mit Design für die Sanierung und In-Orbit-Satelliten-Upgrades den Grundstein für eine Kreislaufwirtschaft im Weltraum.

Astroscale arbeitet mit BAE Systems zusammen, um den Übergang zu einer zirkulären Raumfahrtwirtschaft voranzutreiben und die Ambitionen Großbritanniens im Bereich In-Orbit Servicing, Assembly and Manufacturing – dem am schnellsten wachsenden Segment der Raumfahrtindustrie – zu unterstützen.
Die Organisationen haben vor Kurzem eine sechsmonatige Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines In-Orbit-Refurbishment- und Upgrade-Service abgeschlossen. Dabei wurde auf der bestehenden Servicetechnologie von Astroscale aufgebaut, um die Modernisierung eines Satelliten von BAE Systems zu ermöglichen.
Das langfristige Ziel des Konsortiums ist eine Demonstrationsmission im Orbit bis 2030.
Harwell, Oxford, Großbritannien, 5. März 2025 –Astroscale Limited („Astroscale UK“), die britische Tochtergesellschaft von Astroscale Holdings Inc. („Astroscale“), dem Marktführer im Bereich Satellitenwartung und langfristige orbitale Nachhaltigkeit, hat heute den erfolgreichen Abschluss einer Studie bekannt gegeben, die darauf abzielte, Fähigkeiten zur Überholung und Modernisierung von Satelliten für den kommerziellen Einsatz zu entwickeln.
Im Rahmen des Programms der Europäischen Weltraumorganisation „Systemstudien für eine Kreislaufwirtschaft im WeltraumAstroscale arbeitet mitBAE SystemsZiel ist die Entwicklung eines In-Orbit-Refurbishment- und Upgrade-Services (IRUS), um den Übergang von der derzeitigen Einwegkultur im Weltraum voranzutreiben. Diese erste Systemstudie wird die nächsten Schritte hin zu zukünftigen kommerziellen Dienstleistungen ermöglichen.
Das IRUS-Projekt baut auf der bestehenden Technologie von Astroscale auf, um einen Servicesatelliten zu entwickeln, der mit einem Kundensatelliten von BAE Systems andocken kann. Der Kundensatellit wird modular und wartungsfreundlich aufgebaut, sodass der Servicesatellit seine spezifischen Module im Weltraum robotisch aufrüsten kann.
DHV-TechnologieEin führender internationaler Hersteller von kundenspezifischen Solaranlagen und Stromversorgungssystemen für Raumfahrzeuge war ebenfalls an dem Projekt beteiligt. Das Unternehmen erweiterte den Untersuchungsbereich, indem es die weiterreichenden Auswirkungen und potenziellen Anwendungen von Sanierung und Modernisierung von Solarzellentechnologien untersuchte.
Es wird erwartet, dass zwischen 2030 und 2040 Tausende von Satelliten in den erdnahen Orbit gebracht werden. Diese hohe Anzahl an Satelliten im Weltraum unterstreicht die Notwendigkeit einer Kreislauflösung. Die optimale Nutzung bereits im Orbit befindlicher Satelliten durch Modernisierung und Aufrüstung anstatt deren Außerbetriebnahme und Ersatz ist ein entscheidender Schritt hin zu einer nachhaltigeren Weltraumwirtschaft.
Astroscale UK führte eines von vier konkurrierenden Konsortien an, die an der ESA-Ausschreibung „Systemstudien für eine Kreislaufwirtschaft im Weltraum“ teilnahmen. Ziel der Ausschreibung war die Entwicklung innovativer Systemkonzepte für eine Kreislaufwirtschaft im Weltraum bis 2050. Nach der abschließenden Projektbewertung ging IRUS als Siegerkonsortium hervor und erhielt die Möglichkeit, an einer bevorstehenden Sitzung in der hochmodernen Concurrent Design Facility (CDF) der ESA teilzunehmen. Astroscale UK, der Dienstleister, und BAE Systems, der Auftraggeber, werden gemeinsam mit ESA-Experten das Missionskonzept weiterentwickeln und auf der nächsten ESA-Ministerkonferenz im November Unterstützung dafür gewinnen.
„Da Satellitenstarts immer zahlreicher und häufiger werden, ist der Aufbau einer nachhaltigen Raumfahrtindustrie unerlässlich“, sagte er.Nick Shave, Geschäftsführer von Astroscale UK„Mithilfe eines zukünftigen Satelliten-Upgrade-Services können Kunden die Lebensdauer ihrer Satelliten entweder durch den Austausch älterer Komponenten verlängern oder sie mit erweiterten Funktionen ausstatten. Satelliten leisten uns täglich unverzichtbare Dienste. Um eine nachhaltige Weltraumwirtschaft zu schaffen, müssen wir ihre längere Betriebsdauer sicherstellen. Wir entwickeln innovative Technologien und optimieren einen neuen Service, der die sichere und nachhaltige Entwicklung des Weltraums zum Wohle zukünftiger Generationen ermöglichen soll. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit kommerziellen Kunden wie BAE Systems bei der Entwicklung und Demonstration dieses neuen Services.“
„Wir setzen uns dafür ein, dass der Weltraum sowohl heute als auch in Zukunft nachhaltig genutzt wird“, sagte er.Doug Liddle, Direktor, Space des Geschäftsbereichs Digitale Intelligenz von BAE Systems.„Dabei geht es darum, neue Wege zu finden, den Nutzen bestehender Satelliten zu maximieren, indem Funktionalität und Flexibilität verbessert werden. Dadurch lassen sich Weltraumschrott und die Anzahl der benötigten Starts reduzieren. Die Zusammenarbeit mit der Raumfahrtgemeinschaft und das gemeinsame, zielgerichtete Vorantreiben der Entwicklung zukunftsweisender Lösungen sind dabei von entscheidender Bedeutung. Unsere Kooperation mit Astroscale ist hierfür ein Paradebeispiel: Wir erforschen die Entwicklung von Satelliten, die mithilfe der innovativen Technologie von Astroscale im Orbit aufgerüstet werden können. Letztendlich ist die Schaffung einer zirkulären Raumfahrtwirtschaft eine Teamleistung – und wir sind unglaublich stolz darauf, unseren Beitrag dazu zu leisten.“
Diese Studie liefert einen langfristigen technischen Fahrplan, um In-Orbit-Refurbishment- und Upgrade-Services bis 2040 zum Standard in der Raumfahrtindustrie zu machen. Mittelfristig ist eine IRUS-In-Orbit-Demonstrationsmission (IOD) bis 2030 vorgesehen.
IRUS wird den End-of-Life-Service von Astroscale ergänzen, der 2021 mit dem ELSA-d-Satelliten erfolgreich demonstriert wurde und für eine IOD-Mission im Jahr 2026 vorgesehen ist. Dabei wird der ELSA-M-Servicer des Unternehmens einen Eutelsat OneWeb-Satelliten, der das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, außer Betrieb nehmen.
ENDE
Translation
Translations are machine-generated and may not be perfect.



