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Die britische Regierung demonstriert internationale Führungsstärke, indem sie auf dem Gipfeltreffen in London eine Überprüfung der Weltraumgesetzgebung und finanzielle Unterstützung für Weltraummüllbeseitigungsmissionen ankündigt.

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Photo George Freeman delivering Plan for Space Sustainability speech at Summit for Space Sustainability, Science Museum, London, UK on Thursday, June 23 AM.

London, Großbritannien, Donnerstag, 23. Juni -Das britische Ministerium für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie hat heute, während des 4.thAuf dem Gipfeltreffen zur Nachhaltigkeit im Weltraum wurde angekündigt, dass eine Reihe von Initiativen zum Schutz unserer orbitalen Umwelt entwickelt werden sollen. Die britische RegierungPlan für nachhaltiges WeltraummanagementDer Plan beinhaltet eine Überprüfung der Sekundärgesetzgebung und der zugehörigen Verordnungen mit Schwerpunkt auf Satellitenkonstellationen, um dem enormen Wachstum der Satellitenkonstellationen und den sich rasch verändernden Weltraumbedingungen Rechnung zu tragen. Er legt zudem mehr Wert auf das britische Genehmigungsverfahren für Weltraumsysteme und die damit verbundene Haftpflichtversicherung, um einen sicheren Betrieb von Raumfahrzeugen zu gewährleisten und die nachhaltige Nutzung des Weltraums zu fördern. Der Plan unterstreicht das Bestreben Großbritanniens nach einer Führungsrolle und bestätigt eine wichtige Investition von 5 Millionen Pfund in die aktive Weltraummüllbeseitigung, die Deorbitierung nicht vorbereiteter, ausgedienter Satelliten sowie Wartungs- und Produktionsmissionen im Orbit, für die Astroscale in den kommenden Monaten Fördermittel einwerben wird.

„Wir begrüßen die Ankündigung der Regierung, weiterhin in die Wartung von Satelliten im Orbit und aktive Weltraummüllbeseitigungsmissionen zu investieren, indem sie Missionen der britischen und europäischen Weltraumorganisation unterstützt. Diese Investition bietet enorme Chancen, Großbritannien eine führende Position zu sichern, Arbeitsplätze zu schaffen und diesen schnell wachsenden Sektor zu kommerzialisieren“, sagte Nick Shave, Geschäftsführer von Astroscale Ltd. „Um Astroscales Ziel zu erreichen, die Wartung im Orbit bis 2030 zur Routine zu machen, unterstützen wir auch die Zusage der britischen Regierung, die Sekundärgesetzgebung im Hinblick auf eine Regulierungsreform zu überprüfen. Diese Reform ergänzt die Bemühungen unserer internationalen Politikpartner bei CONFERS, IAF, GSOA, SSC, dem Pariser Pearce-Forum, dem Weltwirtschaftsforum und UKspace.“

Der britische Wissenschaftsminister George Freeman erklärte: „Ein unkontrollierter Weltraumwettlauf ohne wirksame Regulierung birgt die Gefahr einer zunehmenden Weltraummüllkrise. Deshalb stelle ich heute unseren Plan für nachhaltige Raumfahrt vor – ein Maßnahmenpaket, das Großbritanniens Engagement für eine führende Rolle im Regulierungsbereich unterstreicht. Dieser Plan wird einen sicheren und nachhaltigen kommerziellen Raumfahrtsektor gewährleisten, der verantwortungsvolle Satellitenprogramme belohnt, indem er die Kosten für Startlizenzen und Versicherungen für nachhaltige Satelliten und Weltraummissionen senkt.“

Die heutige Ankündigung beinhaltete auch die Zusage, einen neuen Standard für die Raumfahrt zu entwickeln. Dieser soll bestehende Richtlinien und Prinzipien zur Nachhaltigkeit in der Raumfahrt umfassen und die Lücken in diesen Standards und Richtlinien schließen. Ziel ist es, bewährte Verfahren für mehr Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus von Raumfahrtaktivitäten hinweg zu entwickeln. Astroscale, als Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe „In-Orbit Servicing and Manufacturing“ bei UKspace, unterstützt die Überprüfung und die Branchenkonsultation in den kommenden Monaten.

Die Partnerschaft zwischen der britischen Regierung, der Industrie, der Wissenschaft sowie Rechts- und Finanzexperten soll in Zusammenarbeit mit anderen internationalen Partnern umgesetzt werden und bietet vielfältige Möglichkeiten, die Prioritäten für die Regulierungsreform in Großbritannien mit anderen nationalen und multilateralen Agenden in Einklang zu bringen.

„Harmonisierte Vorschriften werden das Verhalten von Betreibern, insbesondere großer Satellitenkonstellationen, im Orbit prägen. Sie werden es auch ermöglichen, dass Dienstleistungen im Orbit, wie die Entsorgung ausgedienter Satelliten und die Beseitigung von Weltraummüll, in einem verlässlicheren regulatorischen Umfeld florieren“, sagte Charity Weeden, Vizepräsidentin für globale Weltraumpolitik und Regierungsbeziehungen bei Astroscale U.S.

Der globale Markt für Weltraumdienstleistungen wird bis 2030 voraussichtlich ein Volumen von 4,4 Milliarden US-Dollar erreichen.Großbritannien sollte investieren„Wir wollen in relevanten Raumfahrtsystemtechnologien investieren und uns zum Ziel setzen, im globalen Markt für On-Orbit-Services und -Fertigung (OSAM) eine führende Rolle einzunehmen, mit dem Ziel, dass Großbritannien bis 2030 einen Marktanteil von 1 Milliarde US-Dollar erreicht“, fügt Shave hinzu. „Wir müssen jetzt handeln, um ein erstklassiges kommerzielles und regulatorisches Umfeld zu schaffen, in dem Betreiber und On-Orbit-Serviceunternehmen im nächsten Jahrzehnt erfolgreich sein können.“

ENDE

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