Astroscale unterzeichnet eine Null-Trümmer-Charta zur Unterstützung verantwortungsvoller Weltraumoperationen

Die von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) initiierte Zero Debris Charter trägt zu einer sicheren und nachhaltigen Weltraumumgebung bei.
Harwell, Oxford, 12. Juni 2024– AstroscaleLtd.(„Astroscale UK“) die britische Tochtergesellschaft von Astroscale Holdings Inc. („Astroscale“), ein führendes Unternehmen im Bereich Satellitenwartung und langfristige orbitale Nachhaltigkeit, hat unterzeichnetZero Debris ChartaAstroscale UK demonstriert damit sein Engagement für eine Zukunft ohne Weltraumschrott. Nick Shave, Geschäftsführer von Astroscale UK, unterzeichnete die Charta am 6. Juni im Rahmen einer Zeremonie in Berlin.
„Wir freuen uns sehr über die Unterzeichnung der Zero Debris Charter, die einen wichtigen Schritt hin zu einer sicheren und nachhaltigen Weltraumumgebung darstellt“, sagte Nick Shave. „Nachhaltigkeit ist zentraler Bestandteil der Vision und Mission von Astroscale. Jede Innovation, die wir entwickeln, dient dem Schutz der Weltraumumgebung, damit auch zukünftige Generationen den Weltraum nutzen und erforschen können. Die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im globalen Weltraumökosystem ist unerlässlich, damit diese Zukunftsvision realisierbar bleibt. Wir hoffen, dass die Charta dazu beitragen wird, den notwendigen globalen Konsens für nachhaltige Nutzung des Weltraums zu schaffen.“

Nick Shave mit ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher nach der Unterzeichnung der Zero Debris Charter durch Astroscale. Bildnachweis: ESA.
Die Zero Debris Charter wurde von einer Gemeinschaft proaktiver Verfechter der Nachhaltigkeit im Weltraum ins Leben gerufen, die gemeinsam auf ehrgeizige und messbare Ziele für 2030 hinarbeiten. Astroscale war eine von über 40 Organisationen, die aktiv an der Entwicklung der Charta beteiligt waren. Diese enthält übergeordnete Leitprinzipien und spezifische, gemeinsam definierte Ziele, um bis 2030 Weltraummüll zu vermeiden.
Stellungnahme von Astroscale zur Zero-Toleranz-Charta
Wir unterstützen die Leitprinzipien der Charta und den kooperativen Ansatz zur Erreichung dieser Ziele im Rahmen unserer Möglichkeiten und Einschränkungen, einschließlich der Minimierung der unbeabsichtigten Entstehung von Weltraummüll und der Verhinderung der absichtlichen Freisetzung von Weltraummüll bei Weltraumaktivitäten.Wir loben dieWir anerkennen die Bedeutung der Festlegung eines geeigneten Schwellenwerts für die Gesamtwahrscheinlichkeit der Weltraummüllerzeugung und des Schadensrisikos für Satellitenkonstellationen in der erdnahen Umlaufbahn. Darüber hinaus bekräftigen wir das Engagement für einen verbesserten, routinemäßigen und transparenten Informationsaustausch sowie eine stärkere globale Koordinierung des Weltraumverkehrs.
Wir erkennen auch die Herausforderungen anzur schrittweisen Erreichung der Ziele bis 2030Wir teilen die Auffassung, dass keine technischen Anforderungen auf Grundlage einer Auslegung der Charta gestellt oder geschaffen werden dürfen, da diese technologieneutral sein soll. Wir sollten jedoch weiterhin die Entwicklung und Anwendung relevanter Technologien und Leistungsindikatoren fördern, die zur Erreichung der Ziele und zur langfristigen Nachhaltigkeit der Weltraumaktivitäten beitragen, wie in der Charta hervorgehoben.
Darüber hinaus können prozentuale Zielvorgaben für eine erfolgreiche Entsorgung nach Missionsende in Zuverlässigkeitsanalysen integriert werden. Allerdings besteht weiterhin Bedarf an einem Konsens über die Berechnungsmethoden dieser Prozentsätze und deren Bedeutung. Wir sind zudem der Ansicht, dass statische prozentuale Zielvorgaben (z. B. 99 %) Betreiber davon abhalten könnten, ihre Entsorgungspläne entsprechend den Umweltauswirkungen ihres Weltraumsystems zu entwickeln und anzupassen. Daher halten wir prozentuale Zielvorgaben allein für unzureichend, um eine nachhaltige Zukunft für den Weltraum zu gewährleisten, und werden dies in den Diskussionen zum „Zero Debris Technical Booklet“ hervorheben, das als Leitfaden zur Erreichung der Ziele der Charta dienen soll.
Wir setzen uns für die zeitnahe Räumung von Umlaufbahnen nach Missionsende ein und streben dabei nach höchstmöglichen Erfolgswahrscheinlichkeiten, gegebenenfalls auch durch externe Maßnahmen und Technologien zur aktiven Entsorgung. Angesichts der messbaren Umweltauswirkungen der Weltraumaktivitäten und der aktuellen Einhaltung der Vorschriften durch alle Betreiber sind wir überzeugt, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit der Entsorgung nach Missionsende mindestens den Empfehlungen bestehender Best Practices und Richtlinien zur Vermeidung und Beseitigung von Weltraummüll entsprechen sollte, mit dem Ziel, Weltraummüll vollständig zu beseitigen.
Mit der Unterzeichnung dieses Meilensteindokuments unterstützen wir die Zero Debris Charter und setzen uns dafür ein, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der technologischen Entwicklung im Weltraum und dem Schutz der Weltraumumwelt zu erreichen.
Translation
Translations are machine-generated and may not be perfect.
All Categories
Recent Posts



